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Gender-Gap adé: der Weltfrauentag als Turbo für die Gleichstellung? Wir sagen JA! Hier sind acht Gründe, warum dieser Tag nach wie vor wichtig ist.
Traditionelle Rollenbilder
Traditionelle Rollenbilder sind auch in Österreich noch präsent. Frauen übernehmen nach wie vor den Großteil der unbezahlten Haus- und Pflegearbeit, was ihre wirtschaftliche Unabhängigkeit beeinträchtigen kann.
Geschlechtergleichstellung
Der Gender-Pay-Gap ist ein zentrales Thema, das Aufmerksamkeit und Maßnahmen erfordert: In Österreich beträgt die geschlechtsspezifische Lohnlücke etwa 19,9 Prozent. Frauen verdienen im Durchschnitt fast ein Fünftel weniger als ihre männlichen Kollegen.
Vereinbarkeit von Beruf und Familie
Viele Frauen in Österreich stehen vor der Herausforderung, Beruf und Familie zu vereinbaren. Der Weltfrauentag lenkt die Aufmerksamkeit auf die Notwendigkeit flexibler Arbeitsmodelle und besserer Kinderbetreuungsangebote.
Gesundheitsversorgung
Frauen in Österreich haben generell guten Zugang zu Gesundheitsdiensten, jedoch gibt es Unterschiede in der Inanspruchnahme von Vorsorgeuntersuchungen zwischen den Geschlechtern. Der Weltfrauentag erinnert daran, dass Gesundheit ein grundlegendes Menschenrecht ist.
Bildungschancen
Obwohl Mädchen in Österreich oft bessere schulische Leistungen erbringen, spiegeln sich diese Erfolge nicht immer in den späteren Karrieren wider: In Österreich sind Frauen in den MINT-Berufen unterrepräsentiert, was auf bestehende geschlechtsspezifische Stereotype hinweist.
Solidarität und Netzwerke
Der Weltfrauentag stärkt die Solidarität unter Frauen und fördert den Aufbau von Netzwerken, die Frauen in ihrem persönlichen und beruflichen Leben unterstützen.
Frauen in Führungspositionen
Trotz Fortschritten sind Frauen in Führungsrollen in der österreichischen Wirtschaft und Politik unterrepräsentiert. In Österreich sind nur etwa acht Prozent der Vorstandspositionen in börsennotierten Unternehmen mit Frauen besetzt. Dies zeigt, dass es noch viel Raum für Verbesserungen gibt, um Frauen in Führungsrollen zu fördern.
Gewalt gegen Frauen
Laut einer Studie der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte hat jede fünfte Frau in Österreich seit ihrem 15. Lebensjahr körperliche oder sexuelle Gewalt erlebt. 27 Frauen wurden 2024 zum Opfer von Femizid.
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Die Autorin dieses Beitrags:

Yvonne Hölzl, Redakteurin der STEIRERIN, ist verantwortlich für die Rubrik Style und Wohnen. Neben ihrer Kreativität beim Schreiben zeigt sie auch handwerkliches Geschick, wenn sie handgemachte Strickwerke zaubert. In ihrer Freizeit ist die Naturliebhaberin mit ihrem Windhund Toto oft im Wald anzutreffen.
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