Bild von gepflegten Händen und einem Monstera-Blatt in der Hand

Du willst schöne Nägel ohne Lack? Bitte sehr: 10 Tipps

Mit Buffern, Hot-Oil-Maniküre und Brennnesseltee

4 Min.

© Pexels/Daria Shevtsova

Von Lack kann man nie genug haben – schließlich gibt es ja ständig neue Farben, wie zuletzt die Herbst-Nagellacktrends. Doch ab und zu eine Pause den Nägeln zu gönnen, ist eine gute Idee – das ständige Lackieren lässt sie brüchig werden. Oder vielleicht magst du sie eh am liebsten ohne Farbe? So sehen deine Nägel an Händen und Füßen schön gepflegt aus und sind auch ohne Lack ein Hingucker:

Schöne Nägel ohne Nagellack: 10 Tricks

Die richtige Nagelpflege ist das A und O für schöne Finger- und Zehennägel. Dazu braucht es gar nicht viel:

1. Nagelöl mit Vitamin E

Ein Cuticle-Oil oder Nagelöl mit einer Extraportion Vitamin E pflegt die Haut und stärkt die Nägel. Es wird auf Nägel und umliegende Haut massiert und lässt die Nägel neben dem Pflegeeffekt schön glänzen.

2. Buffern für natürlich schöne Nägel

Das Wort „buff“ ist Englisch und bedeutet „polieren“. Ein Nail Buffer ist ein Polierblock für die Nägel mit unterschiedlich rauen Seiten. Das Polieren der Nägel mit den verschiedenen Seiten soll für glatte, glänzende Nägel ohne Lack sorgen.

3. Richtig feilen

Einmal pro Woche feilen – das ist genug, wenn du nicht willst, dass deine Fingernägel einreißen. Für schöne Nägel feilst du am besten von außen zur Mitte hin, also nur in eine Richtung. So splittern sie weniger. Außerdem nicht nach dem Duschen feilen: Dann sind die Nägel zu elastisch und neigen ebenfalls zum Splittern. 

4. Verfärbungen schnell loswerden

Zitronen liegen auf Tisch mit orangem Hintergrund und Schatten
© Pexels/Olga Lioncat

Weißweinessig oder Zitronensaft sind bewährte Hausmittel im Kampf gegen Verfärbungen an den Nägeln. Wer es lieber ohne Hausmittel versucht: Auch Whitening-Lacke können einen Gelbstich am Nagel abmildern.

5. Peeling bei rissiger Haut

Ist die Haut um die Fingernägel und Zehennägel rissig, ist das ein Anzeichen dafür, dass die Haut hier schlecht durchblutet wird und zu trocken ist. Ein Nagelpeeling mit einem Esslöffel Honig und ebenso viel Zucker wirkt pflegend und regenerierend. Übrigens: Falls du doch einmal wieder lackieren willst, trage vorher mit einem Wattestäbchen Vaseline rund um den Fingernagel auf – das verhindert das unschöne Auslaufen der Farbe. Nach dem Trocken des Nagellacks einfach die Vaseline wieder abwischen.

6. Rissige Nägel: Das richtige Essen hilft

Finger- und Zehennägel bestehen wie Haare aus Keratin. Proteinreiche Lebensmittel enthalten viel Keratin. Wer seinen Nägeln etwas Gutes tun will greift darum öfter zu Fisch, Fleisch, Eiern und Milch.

7. Ein Milchbad für schöne Fingernägel

Nährende Fette und Proteine können auch mittels Milchbad von außen wirken. Dafür etwas Milch im Topf in etwa lauwarm erwärmen, die Milch in eine Schüssel gießen und anschließend die Nägel fünf bis zehn Minuten darin baden.

8. Hot-Oil-Maniküre

Bei der Hot-Oil-Maniküre wird Öl erwärmt und dann für etwa zehn Minuten die Finger darin gebadet. Die Ölmischung dafür kannst du dir nach Belieben selber zusammenstellen. Es eignen sich so gut wie alle Öle: Mandelöl, Kokosöl, Jojobaöl, Rizinusöl oder Olivenöl zum Beispiel.

Festes Kokosöl in einer Schale mit einem Löffel
© Natalia Klenova

9. Hände und Nägel vor Umwelteinflüssen schützen

Wer beim Putzen Handschuhe trägt, schützt seine Hände und Nägel vor aggressiven Reinigungsmitteln. Die Hände nach dem Waschen außerdem gut eincremen. Das schützt neben der Haut auch die Keratinplatten an den Fingerkuppen und hilft, brüchigen Nägeln vorzubeugen.

10. Fingerbad mit Brennnesseltee

Brennnesselblätter enthalten Kieselsäure, die Haut, Haare und Nägel stärkt. Für ein Fingerbad in Brennnesseltee zwei gehäufte TL der Blätter mit heißem Wasser aufgießen. Den Sud zehn Minuten ziehen lassen. Dann abgießen und warten, bis der Tee etwas abgekühlt ist, bevor die Fingerspitzen darin zehn Minuten gebadet werden.

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