© Die Ida 2023
Seit drei Jahren designen und nähen Jennifer Windisch und Sophie Hutterer Lingerie. Jetzt folgt die Premiere für Swimwear – aus recyceltem Material.
Weicher Lyocellstoff, der sich wie eine zweite Haut anfühlt; mit dem chicen Cut-out vorne hat sich Salvia eine Bühne verdient. Will heißen: Hose oder Rock dazu – und das Outfit ist fertig. Der Body zog immer mehr Blicke auf sich, „und wir bekamen häufiger Anfragen, ob man damit auch baden gehen kann“, schildert Jennifer Windisch. An der Mode-schule Herbststraße lernte die Krensdorferin Sophie Hutterer kennen, die beiden wurden Freundinnen und vor drei Jahren gründete das charismatische Duo das Lingerie-Label Ebenbild in Wien.
Der Glaubenssatz der beiden: Tragekomfort, Nachhaltigkeit, Design und Ästhetik müssen Hand in Hand gehen – und zwar in jeder Größe. Sie verzichten auf drückende Bügel, achten akribisch auf die Auswahl der Materialien und tatsächlich wird jedes Teil in ihrem kleinen, feinen Atelier handgenäht.
Heuer präsentiert das Duo erstmals Swimwear; dem ging ein intensives und kreatives Vorbereitungsjahr voraus. „Seit letztem Sommer haben wir Modelle und Stoffe getestet, um zu sehen, was sich wie im Meer, See oder Pool verhält“, sagt Sophie Hutterer. „Ihr kennt das vielleicht: Du sitzt im Whirlpool mit einem coolen Bikini, willst aufstehen, doch das Höschen dehnt sich und fühlt sich wie eine Windel an“, lacht Jennifer Windisch und betont: „Nicht mit unseren Modellen!“




Facettenreich. Das blitzblaue Bikinioberteil kann auf viele verschiedene Arten gebunden werden. Ausgangspunkt für den Badeanzug war der beliebte Body Salvia.
Raffiniert gerafft
Das Duo entschied sich für drei Teile: für einen schwarzen, vom Body Salvia inspirierten Badeanzug und einen blitzblauen Bikini mit gerafftem Oberteil, das sich jeder Brustgröße und Form geschmeidig anpassen soll. Hübsche Draufgabe: Auf der Ebenbild-Website und den Social–Media-Kanälen findet man viele Varianten, wie man das Oberteil binden kann. Verwendet wurde für die Badeteile ein italienisches Econyl namens Vita, das aus recycelten Fischnetzen und Tüll hergestellt wurde.
Ihr fragt euch: Und die bunten Schönheiten oben? Die aus demselben Material gefertigten Modelle entstammen einer Kooperation mit Influencerin Christl Clear. Bekannt wurde sie zuletzt auch durch ihr Buch „Let me be Christl Clear“ (Kremayr & Scheriau), in dem sie herzlich schonungslos mit vielen Klischees übers Frausein bricht.
Vier wendbare Teile enthält die limitierte Kollektion, in den Größen von XS bis XXL, auf Anfrage auch größer. Die Special Edition kann ebenso über die Ebenbild-Website bestellt werden.

Ebenbild-Duo: Sophie Hutterer und Jennifer Windisch © Valerie Logar
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