Vorfreude auf einen kulturvollen Oktober
Neuentdeckungen in Harro Pirchs Universum, einen Papa, der sehr nahegeht, Verena Göltls Pannonian Jazz und die Präsidenten-Party.
© Pexels/Parviz Besharat
Pannonian Jazz

Konzert.
Wenn Kollege Andreas Felber von Radio Ö1 sagt, Verena Göltl sei „eine Sängerin, die etwas zu sagen hat, und das auf erfrischend originelle Weise tut“, pflichte ich ihm gerne bei und füge noch hinzu: In ihren Liedern wagen Feingefühl und Humor einen Paartanz und was dabei herauskommt, ist feinste Liederkunst, die Hirn und Herz nachhaltig stimuliert. Mit „The Great Pannonian Songbook“ und Gitarrist Andreas Haidecker gastiert die Golser Singer-Songwriterin am 19. Oktober im Wiener Konzerthaus.
19. Oktober, 19.30 Uhr, konzerthaus.at
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30 jahre Präsidenten

Jubiläumskonzert.
Ob Stagediving zu befürchten ist, ist nicht gänzlich geklärt, jedenfalls seien Die Präsidenten nach eigenen Angaben zuletzt lauter und wilder geworden. Bei ihrer Geburtstagsparty zum 30er kann man sich ein Bild davon machen – und zu den Boden zum Beben bringenden Rock-Hadern das Tanzbein schwingen. Mit dabei von der Partie sind die Gründungsmitglieder Peter Szenczy und Manfred Kröpfl sowie Kurt Grath, Philipp Jagschitz und Markus Bratusa. Womöglich werden auch pensionierte Präsidenten für die große Jubiläumssause rekrutiert.
10. Oktober, 20 Uhr, Csello Oslip, csello.at
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Die vielen Seiten des Harro Pirch

Ausstellung.
Sie kennen bestimmt Harro Pirchs Landschaftsbilder, die berühmten „Streifenfluren“ des Rabnitztales. Glücklicherweise holen die Kurator*innen Sabine Kritsch-Schmall und Manfred Leier auch weniger bekannte Arbeiten – großartige Schiffs-, Porträt-, Blumen- und Aktbilder – aus ihrem „Versteck“: Zum 85. Geburtstag zeigt die Landesgalerie in Eisenstadt eine umfassende Ausstellung mit Werken des Initiators der „Rabnitztaler Malerwochen“, der 55 Jahre hindurch auch deren Gastgeber war.
Bis 15. Nov., Mo. – Fr.: 9 – 17 Uhr, Sa./So.: 10 – 17 Uhr, landesgalerie-burgenland.at
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Vom unsichtbaren Erzählen

Kino.
Papa hüpft wie wild im Trampolin, ein perfekter Tag. Am nächsten schläft Papa. So lang, dass er seiner kleinen Tochter nichts zu essen machen kann. Und dann weint Papa. So stark, dass er nicht aufhören kann. Die Siegendorfer Filmemacherin Julia Benczak hat mit „Bester Papa, manchmal“ einen herausragenden Kurzfilm gemacht, der wichtige Dinge ins Reden bringt: psychische Erkrankungen. Das Alte Kino Mörbisch lädt am 10. Oktober um 18 Uhr zum Filmabend mit anschließender Diskussion.
Info & Tickets: 02682/719-1000
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