4 x Kulturtipps aus dem Burgenland
Film, Konzert, Ausstellungen … hier ist für jede*n was dabei!
© Lukas Beck
Vorfreude auf einen Film und ein Konzert, die kritisch dahinterschauen und hinterfragen, sowie auf Ausstellungen, die in andere Welten entführen.
Kulturtipp 1:

30 Jahre Roma-Attentat
Filmabend. Den Auftakt zum Gedenkjahr an das politisch motivierte grausame Attentat 1995, bei dem vier Roma in Oberwart ermordet wurden, bildet im OHO ein Filmabend inklusive Diskussion mit den Filmemachern.
Gezeigt werden Hans Panners „Amen sam so amen sam“ – das bedeutet: „Wir sind, wer wir sind“ – und Peter Wagners „Stefan Horvath – ,Zigeuner‘ aus Oberwart“; im Mittelpunkt steht die Auseinandersetzung damit, was es bedeutet, einer seit über Jahrhunderten verfolgten Volksgruppe anzugehören.
13. Februar, 19 Uhr, Offenes Haus Oberwart, Lisztgasse 12, www.oho.at
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Kulturtipp 2:

Best of Fotoclub
Ausstellung. Seit mehr als vier Jahrzehnten eröffnet der Fotoclub Mattersburg das neue Jahr mit einer Auswahl seiner neuesten Werke.
Zum Auftakt der Ausstellung präsentierte Stefan Pinter in seiner Tonbildschau „Albanien“ (Bild) eindrucksvolle Einblicke in das Land, das ihn in seinen Bann zog. Seine sowie Arbeiten seiner Kolleg*innen zeigt die Mattersburger Artbox noch bis zum 30. März.
Öffnungszeiten: Montag–Donnerstag, 8 – 15.30 Uhr, Freitag, 8 – 12.30 Uhr, sowie bei allen Veranstaltungen im Kulturzentrum.
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Kulturtipp 3:
Seelenwerke

Ausstellung. Mit „Lebensspuren“ lädt die Künstlerin Elisabeth Holzschuster in Oberschützen auf einen seelischen Tauchgang sowohl zu Wünschen, Träumen und Sehnsüchten als auch zu Ängsten und zur Auseinandersetzung mit Vergänglichkeit.
Die „Reise“ unternahm sie zuvor in ihrem Atelier mit dem Pinsel und mit Ton; ihre Komplizen sind beim plastischen Arbeiten alle möglichen Materialien, mit deren Hilfe sie reliefartige Gebilde und bizarre Strukturen schafft.
Bis 21. April, Mo–Do, 8 – 15.30 Uhr, Fr, 8 – 12.30 Uhr, und bei Veranstaltungen des KUZ Oberschützen.
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Kulturtipp 4:

Systemkritische Gstanzln im Rock- und Hip-hop-Gewand
Konzert. Die Welt hat sich zwar ordentlich weiter gedreht in mehr als 20 Jahren, die Kultnummer „Kaklakariada“ hat aber auch inhaltlich nichts an Aktualität eingebüßt. Im Gegenteil, leider.
Seit mehr als 30 Jahren verstehen es „Attwenger“ – das sind die Musiker Markus Binder und Hans-Peter Falkner –, mitreißende Scheiben mit systemkritischen Texten zu kombinieren.
Sie machen quasi Volksmusik, die tatsächlich das Volk widerspiegeln soll, mit Stilen, die auch von außerhalb kommen. So verknüpfen sie ihre oberösterreichischen Gstanzln mit Hip-Hop, Rock und Clubsound.
21 Februar, 20.30 Uhr, Csello, Oslip, www.csello.at
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