Der Tod geht uns alle an
Wie viele beschäftigen sich mit dem Tod, wer sorgt vor, wie viele wünschen sich eine Feuerbestattung?
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- Burgenländer*innen beschäftigen sich mit 53 % am meisten mit dem Thema Tod (österreichweit: 32 %).
7 von 10 (69 %) Burgenländer*innen finden, es braucht mehr offene Gespräche über den Tod (österreichweit: 59 %).
Über ein Viertel (27 %) der Burgenländer*innen schätzt die Kosten einer Beerdigung auf mehr als 8.000 Euro (österreichweit: 14 %).
46 % vermeiden es, über ihr eigenes Begräbnis nachzudenken (österreichweit: 42 %).
59 % der Burgenländer*innen haben keine Vorsorge für ihre Beerdigung getroffen – nur 5 % haben eine Begräbniskostenversicherung. Damit sind Burgenländerinnen im Bundesländervergleich am wenigsten vorbereitet (österreichweit haben 23 % eine Versicherung).
Spitzenwert: 66 % möchten ihr Begräbnis durch eigene Ersparnisse finanzieren. Österreichweit möchten das nur 45 %.
Bei der Bestattungsart bevorzugen die Burgenländer*innen mit 27 % eine Feuerbestattung mit Urne am Friedhof. Das ist auch österreichweit am beliebtesten (34 %). Danach folgt im Burgenland die Erdbestattung mit 18 % (österreichweit: 19 %).
17 % der Burgenländer*innen wünschen sich eine Seebestattung, der höchste Wert im Bundesvergleich (österreichweit: 5 %).
Mehr als ein Drittel (37 %) gibt an, dass die Organisation von Beerdigungen typischerweise Frauen übernehmen (österreichweit: 25 %).
Die Ergebnisse stammen von einer aktuellen IPSOS-Studie im Auftrag der Helvetia.
Zur Studie:
- Auftraggeber: Helvetia Versicherungen AG
- Marktforschungsinstitut: IPSOS
- Zielgruppe: Versicherungsfähige Bevölkerung in Österreich, 18–70 Jahre
- Methode: Quantitative Online-CAWI-Befragung
- Sample: N = 1.000
- Feldzeit: 22.07. – 06.08.2025
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