Restaurant Libelle: Sonnenuntergang am Hafen mit entspannter Atmosphäre und Blick auf das Restaurant am Wasser.

Eine leichte Seebrise und Soul Food im Restaurant „Libelle“

Kreative Küche, entspannte Atmosphäre und ein Hauch Urlaub: Die „Libelle“ bringt Leichtigkeit und Genuss an den Neuen Strand Neusiedler See.

4 Min.

© Kurt Kuball

Das Restaurant “Libelle” ist ein Ort für feine Küche, entspannte Stunden und dieses besondere Gefühl von Sommer am Wasser.

Kulinarisch setzt die Libelle auf ein Konzept, das man am Neusiedler See so bisher kaum gefunden hat: Soul Food mit asiatischer Inspiration, kombiniert mit regionalen Zutaten und pannonischer Bodenständigkeit. Das klingt erst einmal nach einem riskanten Spagat, funktioniert hier aber erstaunlich selbstverständlich. Auf der Karte treffen Kaiserrollen mit hausgemachter Chilisauce auf Tom Kha Gai, pannonisches Curry auf Beef Tartar, Steckerlfisch auf feine asiatische Aromen.

Modernes Restaurantdesign mit warmen Holzelementen und großzügigem Blick auf den Neusiedler See.
© Toni Rappersberger

Das Areal am Neuen Strand Neusiedler See wirkt wie ein Gegenentwurf zum hektischen Alltag: klare Architektur, viel Holz, breite Stege und dieser herrliche Blick aufs Wasser.

Stilvoll & entspannt

Verantwortlich dafür ist Corporate Executive Chef René Molnar, der internationale Einflüsse mit regionaler Küche verbindet und dabei konsequent auf saisonale Produkte setzt. Viele Zutaten stammen direkt aus der Region – vom Reis über Wasabi bis zum Fisch. Selbst Gerichte wie die California Rolls bekommen dadurch eine burgenländische Handschrift.

Was die Libelle dabei besonders macht, ist dieses Gefühl von Leichtigkeit. Trotz hochwertiger Küche wirkt nichts steif oder überinszeniert. Familien sitzen neben Segler*innen, Freundesgruppen trinken Spritzwein auf der Terrasse, Paare teilen sich kleine Gerichte bei Sonnenuntergang. Das Restaurant schafft etwas, das viele versuchen und nur wenige schaffen: gleichzeitig stilvoll und entspannt zu sein.

Restaurant Libelle: Feinkost, regionale Spezialitäten und ausgewählte Weine im stilvollen Shopbereich am Neuen Strand.
© Viktor Fertsak

Auch das Design trägt viel dazu bei. Das Interior greift die Landschaft rund um den See auf – helle Naturtöne, klare Linien, viel Licht und Materialien, die Wärme ausstrahlen. Immer wieder tauchen Details auf, die an Wasser, Segel oder Stege erinnern. Selbst drinnen hat man das Gefühl, direkt mit dem See verbunden zu sein.

HIER geht’s zur Reservierung und zur Speisekarte

REZEPT: Masala Curry “Pannonien”

Restaurant Libelle: Aromatisches Curry mit Kichererbsen, Gemüse und feinen Gewürzen im Restaurant am Neuen Strand.
© Herbert Lehmann

ZUTATEN für 4 Portionen:

  • 200 g Pannatura Kichererbsen (roh)
  • 200 g Pelati Tomaten (aus der Dose)
  • 2 weiße Zwiebeln, geschält
  • 3 Knoblauchzehen, geschält
  • 2 Bio-Melanzani (Auberginen)
  • 300 g frische Marillen (Aprikosen)
  • 500 g frisches Gemüse nach Wahl, grob geschnitten
  • 1 Knolle Ingwer (Tipp: Frischer Ingwer aus dem Seewinkel in der Saison)
  • 1 Stange Zitronengras
  • 1 l Hafermilch (idealerweise österreichische Produkte)
  • 1 l Gemüsefond oder Wasser
  • 3 g Safran (Tipp: Safranoleum von Hannes Pinterits)
  • 1 TL Koriander, gemahlen
  • 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
  • 1 EL Kurkuma
  • 3 Kardamomkapseln
  • 1 Zimtstange
  • 1 EL gelbe Currypaste
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 Bund frischer Koriander
  • Salz, Pfeffer & Zucker nach Geschmack
  • Olivenöl, Rosmarin, Thymian, Knoblauch (ganz)

ZUBEREITUNG:

1. Kichererbsen vorbereiten:

Kicher­erbsen für 24 Stunden in kaltem Wasser einweichen. Danach ca. 1,5 Stunden bei kleiner Flamme in ungesalzenem Wasser kochen, bis sie noch etwas Biss haben.

2. Grundlage für das Curry:

Zwiebeln und Knoblauch klein schneiden und mit der Hälfte der Marillen in Olivenöl goldbraun anschwitzen. Tomatenmark, Ingwer, Zitronengras, Currypaste und alle Gewürze hinzufügen und kurz mit anrösten. Mit Hafermilch, Gemüsefond und Pelati-­Tomaten aufgießen und etwa 1,5 Stunden bei kleiner Flamme köcheln lassen. Wenn das Curry eine homogene Konsistenz hat, alles mit einem Mixer (z. B. Thermomix) pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Bei Bedarf etwas Zucker oder Zitronensaft hinzufügen, um einen eventuell bitteren Geschmack auszugleichen.

3. Melanzani zubereiten:

Eine der Melanzani im Ganzen einstechen und etwa 45 Minuten dämpfen, idealerweise in einem Dampfgarer, ansonsten ein Sieb über siedendes Wasser hängen und mit einem Deckel abdecken. Nach dem Garen die Melanzani zwischen zwei Teller legen und beschweren, sodass sie auf etwa 1 cm Dicke gepresst wird. Dabei tritt viel Flüssigkeit aus, also diesen Schritt am besten über dem Waschbecken durchführen.

Die zweite Melanzani halbieren und gitterförmig einschneiden.Aromaten wie Olivenöl, Salz, Rosmarin, Thymian und Knoblauch hinzufügen. Die Melanzani bei 180 °C etwa 1 Stunde im Ofen backen. Anschließend die Haut entfernen und die Melanzani fein hacken.

4. Curry vollenden:

Das frische Gemüse anbraten und zusammen mit den gekochten Kichererbsen zur Curry-Sauce geben. Alles einmal aufkochen und in einer Schale anrichten. Eine Scheibe der gedämpften Melanzani und eine Nocke des gehackten Melanzani-Tartars darauf platzieren. Die restlichen Marillen anbraten und auf dem Curry verteilen. Nach Geschmack mit einem Gewürzöl, wie z. B. einem hausgemachten Kräuteröl, beträufeln.

Serviertipp: Das Curry passt hervorragend zu ÖsterReis oder einfach einem Stück Brot.

Guten Appetit!

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