Vorfreude auf einen pulsierenden September
… mit Literatur im Weingarten und in der Synagoge, Theater im Zirkuszelt und zeitgenössischem Tanz, der die Welt hinterfragt.
© Pexels/Arthousestudio
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ZWISCHEN WEINREBEN

Literatur & Musik. Zwischen Weinreben und entlang von malerischen Kellerstöckln führen die bereits zur Tradition gewordenen Literaturtage Kohfidisch der edition lex liszt12. Von 11. bis 13. September gastieren dabei eine Reihe Autor*innen mit ihren druckfrischen Werken. Zu ihnen zählen etwa Nadja Flickinger, Elisabeth Lexer, Jutta Treiber, Stefanie Frank und Klaus Ludwig Kerstinger; das musikalische Sahnehäubchen liefern dazu Max Prenner, Sabrina Winter und Laura Molnar.
11. bis 13. September, Kohfidisch, www.lexliszt12.at, Tel.: 03352/33 940
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WAS GESCHAH DAVOR?

Theater & Musik. Die Synagoge Kobersdorf wird zur Bühne für eine musikalisch-szenische Darbietung mit Tiefgang: Bei „Die Welt von gestern. Erinnerungen eines Europäers“ rezitiert Christoph-Lukas Hagenauer Texte von Stefan Zweig und Ingeborg Bachmann, die die Schrecken der Weltkriege und erschreckende Parallelen zur Gegenwart nahebringen – eng verwoben mit Musik von Zemlinsky, Haydn, Herz und Schostakowitsch. Es spielt das Alma Rosé Quartett mit Evgenii Artemenkov, Pia Onuska, Marie Alma Mala Schmidt und Ana Šincek.
17. September, 19 Uhr, Synagoge Kobersdorf, www.kulturzentren.at
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THEATER IM ZIRKUSZELT

Festival. Eine Vision wird wahr: Bereits als Mama und Zirkusdirektorin Barbara Rosenberger mit ihren majestätischen Zelten nach Nebersdorf zog, schmiedete Theatermacherin Olivia Rosenberger den Plan, ein Festival ins Leben zu rufen; Kulithea findet nun am 5. September mit einem beeindruckenden ganztägigen Programm statt. Auftreten werden u. a. Julian Valerio Rehrl (Theater in der Josefstadt), Victor Petrov (Bühne Baden), das vom Ö1-Publikum preisgekrönte Kollektiv Weiter, The English Lovers. Als Draufgabe warten Workshops und zum Abschluss eine Open Mic Night am Lagerfeuer.
circusglueck.at/kulturprogramm
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KÖNNEN WIR NICHT MEHR AUFHÖREN, UNS ZU ZEIGEN?

Tanz. Einem der brennenden Themen unserer Zeit widmet sich das Dance Identity Festival: Unter dem Titel „Wer sieht, wird gesehen“ präsentieren neun Künstler*innen vier Produktionen, darunter eine Weltpremiere und zwei Österreichpremieren. Elisa Sbaragli tanzt „Se Domani“, Luigi Guerrieri bringt „Poor Guy“ auf die Bühne in Eisenstadt und Mattia Cason „Aquilee“; die philosophische und psychologische Frage, was zwischen uns geschieht, wenn sich der Blick vom eigenen Ich löst, ergründen Esther Balfe, Luan de Lima, Tura Gomez Coll, Su Huber, Joni Österlund und Theo Emil Krausz mit „None Are Strangers“.
5. September, 15–20 Uhr, Kultur Kongress Zentrum Eisensadt, www.kulturzentren.at
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